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Posthumes Interview
Kreisdirektorin und „Heimatkult“-Moderatorin Barbara Dienstel-Kümper hatte sich zu einem außergewöhnlichen Interview verabredet. In der Balver Luisenhütte traf sie sich mit der Frau, der wir Märkischen Sauerländer unsere Luisenhütte in Balve-Wocklum zu verdanken haben: Anna Maria Theresia von Landsberg, Geborene von der Reck.
Wie? Die Dame müsste längst das Zeitliche gesegnet haben? Nun ja, erst vor ein paar Tagen war Halloween und da geistern bekanntlich allerhand Zeitgenossen durch die Gemeinde. Aber keine Angst! Die Freifrau von Landsberg war alles andere als gruselig unterwegs; vielmehr begegnete Barbara Dienstel-Kümper einer sehr smarten Persönlichkeit mit durchaus modernen Einstellungen.
Da Anna Maria von Landsberg nicht mehr allzu häufig in unserer Gegend weilt, haben wir von MK Live TV natürlich die Chance genutzt und das ganze Gespräch aufgezeichnet. Wir wünschen euch viel Spaß und erhellende Momente!
Ein besonderer Dank geht an: Stefanie Foryta, Theatergruppe pur:vu, Iserlohn!
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Dead Pedals Society
Die Eisenwaldtrails in Iserlohn locken immer mehr begeisterte Radfahrer an. Allerdings bauen sich solche legalen Trails nicht von allein. Hier kommt die Dead Pedals Society mit viel ehrenamtlichen Engagament ins Spiel.
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Angst vorm Angstloch?
KEINE ANGST VORM ANGSTLOCH
Wovor mag Lars Krückmann wohl Angst haben? Das Angstloch auf Burg Altena jedenfalls schreckt den Profikletterer nicht. Furchtlos seilte er sich acht Meter tief ins Burgverließ hinab, um dort den Boden für eine Videoprojektion vorzubereiten. Bei dieser spektakulären Aktion war MK Live TV natürlich vor Ort mit dabei.
Ein Projektion im Angstloch? Wozu denn das? Zur „medialen Aufwertung“! Denn demnächst werden die Burgbesucher tief drunten im Gefängnis einen virtuellen Bischof schmachten sehen. Der echte Bischof, Ludwig von Münster, wurde 1323 von Graf Engelbert II. auf Burg Altena festgesetzt, um Lösegeld zu erpressen. Im Mittelalter gängige Praxis unter Promis: Dem berühmten Richard Löwenherz widerfuhr 1192 in Österreich Vergleichbares, wo Herzog Leopold V. den englischen Monarchen gefangen nahm.
Unser Münsteraner Kirchenmann darbte von Pfingsten bis November 1323 im Bergfried, weil die Lösegeldzahlung auf sich warten ließ. Zukünftig erzählt der virtuelle Bischof seine Geschichte selbst beim Blick hinab ins Angstloch, und ein Beamer projiziert den kirchlichen Würdenträger auf den Boden des Verließes.
Beim Reinigen fand Kletterer Krückmann übrigens interessante Hinterlassenschaften aus späterer Zeit: eine ganze Bank, Zigarettenschachteln der Marken Haus Neuerburg und Eckstein aus den 1920er und 1930er-Jahren, ein Hufeisen und eine alte Eintrittskarte für die Museen. Damit der virtuelle Bischof keine unerwünschten „Spenden“ bekommt, wird das Angstloch übrigens nach der Installation sicher verschlossen: mit einer 300 Kilogramm schweren Panzerglasplatte.
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