14.000 KUNSTSTOFFSTÄBE!!! WOFÜR SIND DIE DENN???
14.000 KUNSTSTOFFSTÄBE!!! WOFÜR SIND DIE DENN???
Monatelang war die Phänomenta in Lüdenscheid geschlossen. Aber Museumsmitarbeiterin Jolanta Spott und ihre Kollegen hatten gut zu tun; sie haben nämlich das neue Exponat in der Technikausstellung am Phänomentaweg komplett aufgearbeitet. Dazu wurden unter anderem in
14.000 Kunststoffstäbe Gewinde geschnitten und 28.000 Muttern aufgeschraubt.
Jola, die normalerweise in der Cafeteria arbeitet, aber während des Lockdowns in der Werkstatt mitgeholfen hat, beschreibt, was für eine „Sisyphus-Arbeit“ sie und die Techniker bewältigt haben, um das „Nagelbrett“ aufzubauen.
Alle aktuellen Infos zur Phänomenta findet ihr hier:
www.phaenomenta-luedenscheid.de
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Das Haus der kleinen Leute
Hausbesichtigung: klein, kleiner, Haus der kleinen Leute
Jedes WG-Zimmer ist heute größer als eine Etage in diesem Haus. Über drei Stockwerke verteilt kommt das „Haus der kleinen Leute“ am Südengraben 28 in Iserlohn auf etwa 30 qm Wohnfläche. Wer hier einzieht, lässt Omas Eiche massiv-Schrank besser, wo er ist, und mit der Sofalandschaft wird es auch nichts.
Doch die Iserlohner lieben ihr kleines Haus, das im 18. Jahrhundert vermutlich auf einem abgetragenen Wehrturm der ehemaligen Stadtmauer errichtet wurde. Der Verein Iserlohn-denkMal e.V. trieb in den zurückliegenden Jahren die Restaurierung des vom Abriss bedrohten Mauerhauses voran. Mit finanzieller Unterstützung und tatkräftige Hilfe von engagierten Freunden des kleinen Hauses schmiegt es sich nun mit seinem wiedergewonnenen Charme zwischen die anderen Fachwerkhäuschen in der Altstadt – die auch nicht viel größer sind.
Am „Tag des offenen Denkmals“, Sonntag, 12.09.2021, war MK Live TV vor Ort und sprach mit Holger Lüders, dem 1. Vorsitzenden des Vereins Iserlohn-denkMal e.V. über die wechselvolle Geschichte des Hauses, die Restaurierung und seine Zukunft … denn inzwischen wird das „Haus der kleinen Leute“ wieder bewohnt: Von jungen Menschen, die in Iserlohn ein Freiwilliges Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst absolvieren.
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EINE SAUERLANDSTIMME … NÄÄ! WATT? … DIE SAUERLANDSTIMME!!
EINE SAUERLANDSTIMME … NÄÄ! WATT? … DIE SAUERLANDSTIMME!!
Reiner Hänsch (Zoff) im Interview
Sein Herz schlägt immer noch für das Sauerland – auch wenn er seinen Wohnsitz bereits vor einigen Jahren nach Norddeutschland verlegt hat (weil er da „in Ruhe arbeiten“ kann ;-). Reiner Hänsch, Autor, Texter, Songwriter, vor allem aber bekannt als FRONTMANN der Band ZOFF …
ja, genau, DER Reiner Hänsch, dem wir das SAUERLAND-Lied verdanken … stattet seiner alten Heimat regelmäßig Besuch ab. …. Um mit ZOFF Konzerte zu geben (wenn nicht gerade Corona ist), um Freunde zu treffen (wenn nicht gerade Corona ist) und überhaupt … tja, Sauerland eben … da zieht‘s einen ebend immer wieder hin. Auch wenn Corona ist. Da machste nix!
Moderator Dirk Weiland (Eventfabrik Südwestfalen) hat Reiner Hänsch getroffen. Wo? Natürlich am Lennestrand. Wo genau? In Letmathe, da kommt er schließlich her, der Reiner, und da hat er auch die Zeilen geschrieben, die wir alle auswändig und im Schlaf singen können: „Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland / Vergrabt mein Herz im Lennesand / Wo die Mädchen noch wilder als die Kühe sind“
Das Interview mit Zoff-Leader Reiner Hänsch hier auf MK Live TV!
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Angst vorm Angstloch?
KEINE ANGST VORM ANGSTLOCH
Wovor mag Lars Krückmann wohl Angst haben? Das Angstloch auf Burg Altena jedenfalls schreckt den Profikletterer nicht. Furchtlos seilte er sich acht Meter tief ins Burgverließ hinab, um dort den Boden für eine Videoprojektion vorzubereiten. Bei dieser spektakulären Aktion war MK Live TV natürlich vor Ort mit dabei.
Ein Projektion im Angstloch? Wozu denn das? Zur „medialen Aufwertung“! Denn demnächst werden die Burgbesucher tief drunten im Gefängnis einen virtuellen Bischof schmachten sehen. Der echte Bischof, Ludwig von Münster, wurde 1323 von Graf Engelbert II. auf Burg Altena festgesetzt, um Lösegeld zu erpressen. Im Mittelalter gängige Praxis unter Promis: Dem berühmten Richard Löwenherz widerfuhr 1192 in Österreich Vergleichbares, wo Herzog Leopold V. den englischen Monarchen gefangen nahm.
Unser Münsteraner Kirchenmann darbte von Pfingsten bis November 1323 im Bergfried, weil die Lösegeldzahlung auf sich warten ließ. Zukünftig erzählt der virtuelle Bischof seine Geschichte selbst beim Blick hinab ins Angstloch, und ein Beamer projiziert den kirchlichen Würdenträger auf den Boden des Verließes.
Beim Reinigen fand Kletterer Krückmann übrigens interessante Hinterlassenschaften aus späterer Zeit: eine ganze Bank, Zigarettenschachteln der Marken Haus Neuerburg und Eckstein aus den 1920er und 1930er-Jahren, ein Hufeisen und eine alte Eintrittskarte für die Museen. Damit der virtuelle Bischof keine unerwünschten „Spenden“ bekommt, wird das Angstloch übrigens nach der Installation sicher verschlossen: mit einer 300 Kilogramm schweren Panzerglasplatte.
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Burg ohne Gäste.. was nun?
Wie versprochen kommt nun der zweite Teil. Vielen Dank an die Kollegen von MUXX TV für die Aufzeichnung des MJO aus dem Jahr 2016 zur Verfügung.